Kronenboden goes Napoli

August 1, 2018 by Karen | Comments Off on Kronenboden goes Napoli

2. August 1921 – Enrico Caruso, legendary Tenor from Napoli died 97 years ago in his hometown.
Since he was one of the first classical singers ever recorded in history we want to bring back his voice for one moment of remembrance.
The travelling gramophone will start playing at 20:30 at Piazza Plebiscito in front of Chiesa di San Francesco di Paola.

UND DIE STIMME SINGT WEITER: CARUSO ALS SIGNAL.

February 19, 2018 by Karen | 0 comments

Im Rahmen des Caruso Festivals CARUSO SINGS AGAIN in Berlin findet am Mittwoch den 21.2.2018 um 18:00 Uhr folgende Veranstaltung statt, zu der ich herzliche einladen möchte:

UND DIE STIMME SINGT WEITER: CARUSO ALS SIGNAL.
Halbwissenschaftliche Gedanken zur grammophonen Aufnahmesituation

von und mit Prof. Dr. Wolfgang Ernst

Die “Aufnahme” wird im doppelten Sinne verstanden: einmal die Produktion phonographischer Aufzeichnungen, sodann aber auch die Situation, in welche Menschen gestellt werden, die körperlose Stimmen vernehmen.
Historisch wird Carusos Gesang in der Vergangenheit kontextualisiert; das Gehör aber ist von der Präsenz einer Stimme affiziert, wenn sie nach einem Jahrhundert aus einem Grammophon ertönt. Diese “musikalische Situation” (Günther Stern) ist radikal ahistorisch und wird vielmehr von Gnaden der Speichermedien zeitversetzt wieder-holbar.. Auch der Hund Nipper unterschied angesichts von “His Master’s Voice” von Grammophon nicht zwischen dessen Leben oder Tod.

Die Stimme als Signal wird damit zugleich als etwas Unmenschliches, “seelenlos” erfahren (das antike Sirenen-Motiv); für Sigmund Freud ist die Psyche ein Apparat. Entgegen der hermeneutischen Fixierung auf die “historische” Figur hinter der Stimme namens Enrico Caruso schenkt Medienarchäologie (als Methode und als Technologie) auch den Tonträgern selbst ihr Gehör. Diesseits der biographischen Phantasien wird die Stimme als Signal analysiert ; aktuelle Spektrographie erinnert an die Vorgeschichte des Edison-Phonographen selbst (Scotts Phonautographen). Der phänomenologischen Beglückung durch Carusos Stimme (Thomas Mann’s “Fülle des Wohllauts”) wird das eiskalte technomathematische Ohr beiseite gestellt.
Am Ende stehen die künstlichen Stimmen, die kein Mensch mehr hervorbringt.

CARUSO SINGS AGAIN!

November 27, 2017 by Karen | 0 comments

31.  Januar 2018 bis 25. Februar 2018


Angefangen hat alles mit einem Grammophon.
Dann kamen die Schellackplatten, eine nach der anderen.
Schließlich die Bücher – das Wissen und das ‚noch mehr wissen wollen‘.

Es geht um Anfänge – durch das Grammophon zieht Enrico Caruso in die Wohnzimmer der Welt ein und er wird der berühmteste Tenor in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Es geht um eine Idee. Und darum eine Geschichte zu erkunden. Es geht darum, in eine Zeit einzutauchen. Wie man damals mit Caruso umging, wie man heute mit ihm umgeht. Mit ihm und dem Grammophon. Wie ist es, so berühmt zu sein? Wie ist es, für eine Stimme zu leben?
Zum Festival werden unterschiedliche Rednerinnen und Redner nach Berlin kommen.
»Caruso – Singer & Man«
»Das Grammophon und die Aufnahmetechniken«
»Mario Lanza – the American Caruso«
Es wird Leibgerichte, Filmvorführungen und sehr, sehr viel Musik geben.