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Der Kronenboden.

Was für manchen klingt wie ein neues Kunstwort, ist ein sehr alter Begriff. Ein Kronenboden ist eigentlich der Dachboden über dem Zuschauerraum, wohin der Kronleuchter gezogen wird, um die Kerzen zu zünden oder zu löschen – und ihn aus der Sicht der Zuschauer in den höheren Rängen zu entfernen. Alles in allem ein schlichter Raum mit Kronleuchter. Und ein Raum für Kunst:

Der Projektraum Kronenboden wurde 2008 von der Fotokünstlerin Karen Stuke als spartenübergreifende Plattform für bildende und darstellende Kunst gegründet. Ziel des interdisziplinär ausgerichteten Projektraums ist die Förderung, Unterstützung und Vernetzung von Künstler*innen, die auf der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Theater und Oper arbeiten. Seit fast zehn Jahren finden in diesem Kontext regelmäßig internationale Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops statt.
Ausgangspunkt ist das Theater, es werden teilweise in Kooperation mit internationalen nonprofit Organisationen Künstler*innen eingeladen, die einen Bezug zum Theater, zur Inszenierung, zur Erzählung haben.
Es geht um die Weiterentwicklung der Erzählung in eine neue, andere Form – die Künstler*innen haben die Möglichkeit, ihre Projekte im Rahmen von Rauminstallationen zu erproben. Es geht darum, neue Sichtweise für die Künstler*innen der unterschiedlichen Sparten zu schaffen, die Mehrwert und Transparenz für alle Beteiligten erzeugen. Eine in diesem Sinne besonders herausfordernde Schnittstelle ist die Vermittlung von klassischer, experimenteller und neuer Musik auf hohem Niveau.



Kronenboden.

Named after the German theater term for the attic above the audience, the project space is run by the pinhole and theatre photographer Karen Stuke and focuses primarily on the intersections between visual and performing arts. Besides regular exhibitions featuring photography, painting, sculpture and installations,  Kronenboden also hosts readings, classical concerts with leading international musicians and similar events.


mit freundlicher Unterstützung durch:

Senat für Kultur und Europa Berlin, Kolonie Wedding e.V., Degewo, Testklang,
Monochrom, Walter-Kaminski Stiftung, Anne Elli Hilbrandt, Hand Griepentrog