Archive for October, 2009

Fagott Brunch mit Philipp Zeller und Isabel von Bernstorff

20. Dezember 2009 10:30 Uhr
Fagott Brunch mit Philipp Zeller und Isabel von Bernstorff
Beginn Brunch: 10:30 Uhr
Beginn Konzert: 12 Uhr

Programm:

Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate in d moll für Fagott solo (Bearbeitung: Mordechai Rechtman)
- Allegro
- Poco Adagio
- Allegro

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Sonate G-Dur op. 168
- Allegro moderato
- Allegro scherzando
- Molto adagio
- Allegro moderato

Pierre Max Dubois (1930-1995)
Sonatine-Tango
- Violent et animé
- Scherzando
- Sarabande
- Vivace

Henri Dutilleux (*1916)
Sarabande et Cortège
-Sarabande
- Mouvement de Marche

Fagott Brunch mit Philipp Zeller

Philipp Zeller wurde 1982 in Stuttgart geboren. Seine musikalische Ausbildung
begann 1990 mit Violinunterricht. Zusätzlich begann er im Alter von 11 Jahren,
mit dem Fagottunterricht bei Dimitri Rudiakov. Nach einem einjährigen Gaststudium
an der Hochschule für Musik Würzburg entschied er sich endgültig für das Fagott
und setzte dann seine Ausbildung mit dem künstlerischen Diplomstudiengang
bei Albrecht Holder in Würzburg, später dann bei Dag Jensen, an der Hochschule
für Musik und Theater Hannover fort.

Philipp Zeller gewann zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen
wie 2003 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 2005 den 2. Preis des
Internationalen Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ Bayreuth, 2006 den 2. Preis
des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen und 2009 den
2. Preis des Internationalen Musikwettbewerbs Prager Frühling.

Nach ersten Engagements als Soloafgottist bei der Jenaer Philharmonie und
den Bochumer Symphoniker war Philipp Zeller zunächst Solofagottist des
Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und ist seit 2009 in gleicher Position
bei der Dresdner Philharmonie beschäftigt.

Im Herbst 2006 folgte eine Einladung zur Teilnahme an der Aufführung der
6. Sinfonie von Gustav Mahler in Tokyo mit dem Lucerne Festival Orchestra
unter der Leitung von Claudio Abbado.

Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker gilt seine Leidenschaft der Kammermusik. So ist Philipp Zeller Mitglied verschiedener Kammermusikformationen wie dem Fagottquartett Fadeus, dem Trio Elego und dem Trio Tuffah.
2004 wurde anlässlich der 48. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ das Bläserquartett des
Deutschen Musikrats gegründet, in das Philipp Zeller als Fagottist berufen wurde.
Neben zahlreichen Konzerten in Deutschland konzertierte das Bläserquartett 2006
auf Einladung des Goethe-Instituts erfolgreich in Indien.
Mit dem Trio Tuffah, das in seinem Repertoire die abendländischen Musik und die
Kultur des Orients verbindet, reiste er im Sommer 2008 durch das Westjordanland,
um Konzerte zu geben und in Workshops gemeinsam mit palästinenesischen
Jugendlichen zu musizieren.
Im Frühjahr 2006 erhielt Philipp Zeller eine Einladung der Kronberg Academy
um im Rahmen von „Chamber Connects the World“ der Kronberg Academy,
mit Gideon Krämer und Eduard Brunner das Schubert-Oktett aufzuführen.
Zusammen mit der Pianistin Olga Vasilyeva und dem Cembalisten Jörg-Hannes Hahn
gastierte er bei Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival
Mitte Europa und dem Deutsch-Tschechischen Kultursommer.

Als Solist konzertierte Philipp Zeller mit Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem Jungen Kammerorchester Stuttgart, der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, den Dresdner Kapellsolisten und dem Sinfonieorchester der Landesbühnen Schleswig-Holstein, dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, der Cappella Istropolitana.

Anfang des Jahres 2007 ist eine zusammen mit der Pianistin Olga Vasilyeva eingespielte Debüt-CD mit Werken für Fagott und Klavier in der Reihe „Primavera“ bei Ars Musica erscheinen.

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Isabel von Bernstorff, 1978 in Bad Hersfeld geboren, ist als Stipendiatin
des Deutschen Musikwettbewerbs 2008 in die Reihe der Preisträgerkonzerte
„Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates aufgenommen.
Gemeinsam mit der Klarinettistin Antonia Lorenz wurde sie im
Duo zusätzlich mit dem Zonta Musikpreis 2008 ausgezeichnet.

Bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule „Hanns Eisler“
Berlin und dem Aufbaustudium Klavierkammermusik/-Liedbegleitung
an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt entwickelte
Isabel von Bernstorff eine intensive Konzertkarriere.
Nach den Hochschulabschlüssen in Berlin und Frankfurt studierte sie von
Sommer 2007 bis Sommer 2008 Kammermusik beim Alban Berg Quartett
an der Musikhochschule Köln.

Mit einer Vielzahl von Solo- und Kammermusik-Auftritten konzertierte
Isabel von Bernstorff im In- und Ausland, u.a. mit dem „Jungen Ensemble Berlin“
im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, auf Einladung des Goethe-Instituts
in Kairo und Alexandria, im Libanon, beim Bahrain Music Festival und in
Kooperation mit der Juilliard School im New Yorker World Financial Center.
Rundfunkproduktionen fanden mit dem Deutschland Radio Kultur,
Deutschlandfunk, NDR Kultur und dem Bayrischen Rundfunk statt.

Zu ihren musikalischen Mentoren gehören Künstler wie Rainer Hoffmann,
Herbert Seidel,  Eugen Wangler, Angelika Merkle, Georg Sava,
Wolfram Rieger und das Alban-Berg-Quartett.
Isabel von Bernstorff ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs
„Jugend musiziert“ und wurde von 2003-2008 von Yehudi Menuhin
„Live Music Now“ gefördert. 2006 war sie Preisträgerin des Frankfurter
Lenzewski-Wettbewerbs und des Kammermusikwettbewerbs der Polytechnischen
Gesellschaft. Im selben Jahr wurde sie mit dem Stipendium des Deutschen
Musikwettbewerbes ausgezeichnet und war in der Saison 2007/2008
in der Reihe Preisträgerkonzerte „Konzerte junger Künstler“
in ganz Deutschland in über 50 Konzerten zu hören.

Ebenfalls 2006 erteilte ihr die Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst in Frankfurt am Main einen Lehrauftrag für Korrepetition.

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Mit freundlicher Unterstützung der Walter Kaminsky Stiftung!

Die tote Stadt

Heute ist die Ausstellung von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

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Skulptur und Malerei von Sonja Blattner

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